"... die Angst ist omnilateral, sie kennt keinen
privilegierten Anlass und kann in jedem
beliebigen Moment, jeder beliebigen Situation
auftreten."
Paolo Virno
"Welch großes Glück, nicht ich sein zu müssen!"
Fernando Pessoa
Montag, 4. Juli 2011
Sonntag, 3. Juli 2011
Samstag, 2. Juli 2011
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternenklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
"Mondnacht", Joseph von Eichendorff
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternenklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
"Mondnacht", Joseph von Eichendorff
Donnerstag, 30. Juni 2011
Mittwoch, 29. Juni 2011
Montag, 27. Juni 2011
Mittwoch, 22. Juni 2011
"Aside I turn to the holy, unspeakable, mysterious Night. Afar lies the world -- sunk in a deep grave -- waste and lonely is its place. In the chords of the bosom blows a deep sadness. I am ready to sink away in drops of dew, and mingle with the ashes. -- The distances of memory, the wishes of youth, the dreams of childhood, the brief joys and vain hopes of a whole long life, arise in gray garments, like an evening vapor after the sunset. In other regions the light has pitched its joyous tents. What if it should never return to its children, who wait for it with the faith of innocence? "
Novalis, Hyms to the night
Novalis, Hyms to the night
Donnerstag, 16. Juni 2011
Freitag, 10. Juni 2011
Donnerstag, 9. Juni 2011
"
Wenn er nicht gewesen wäre... dann. Wenn ich allein wäre... jetzt. Ich fiel sogar noch schneller als vorher, weil ich zusätzlich mit der Differenz zwischen seinem und meinem Gewicht belastet war. Trotzdem ließ ich den Zweig nicht los, obwohl es die einfachste Art und Weise gewesen wäre, sich von ihm zu befreien.
"Fallen Sie auch?" eröffnete er dümmlich das Gespräch.
Offensichtlich war er ein extrovertierter Pykniker.
"Ach..."
"Na, dann werden wir zusammen fallen", freute er sich, als wenn es einen Grund zur Freude gegeben hätte.
Woher nahm er bloß diese Sicherheit? Fiel ihm nicht ein, daß ich den Ast jeden Augenblick loslassen konnte? Aber ich schob es noch hinaus. Ob er recht hatte? War es lustiger, in Gesellschaft zu fallen? Zu zweit, vielleicht sogar zu dritt, denn auf dem Ast kroch ein kleiner, grüner Käfer entlang.
"
aus "Fallen" von Slawomir Mrozek
Wenn er nicht gewesen wäre... dann. Wenn ich allein wäre... jetzt. Ich fiel sogar noch schneller als vorher, weil ich zusätzlich mit der Differenz zwischen seinem und meinem Gewicht belastet war. Trotzdem ließ ich den Zweig nicht los, obwohl es die einfachste Art und Weise gewesen wäre, sich von ihm zu befreien.
"Fallen Sie auch?" eröffnete er dümmlich das Gespräch.
Offensichtlich war er ein extrovertierter Pykniker.
"Ach..."
"Na, dann werden wir zusammen fallen", freute er sich, als wenn es einen Grund zur Freude gegeben hätte.
Woher nahm er bloß diese Sicherheit? Fiel ihm nicht ein, daß ich den Ast jeden Augenblick loslassen konnte? Aber ich schob es noch hinaus. Ob er recht hatte? War es lustiger, in Gesellschaft zu fallen? Zu zweit, vielleicht sogar zu dritt, denn auf dem Ast kroch ein kleiner, grüner Käfer entlang.
"
aus "Fallen" von Slawomir Mrozek
Mittwoch, 8. Juni 2011
Abonnieren
Posts (Atom)






